27.06.2012
Der 7. Deutsche CI-Tag in Hagen/Westfalen
Im Rahmen der Vortragsreihen des Gesundheitsamtes und somit auf Einladung der Stadt Hagen referierte Prof. Dr. Armin Laubert, Direktor der HNO-Klinik im St. Marien-Hospital Hagen, im Sparkassenkarree Hagen über Schwerhörigkeit. Mit vielleicht 120 Zuhörern hatten der Organisator der Stadt und Nunzia Tekampe, Therapeutin des CIC Südwestfalen, gerechnet, um 16 Uhr waren 180 Stühle besetzt. Für die Hälfte der Stuhlreihen war eine Induktionsschleife verlegt.
Prof. Laubert erklärte das Hören, das Entstehen und die Diagnostik der Schwerhörigkeit und natürlich legte er offen, was er als Arzt für Patienten mit Schwerhörigkeit tun kann, um deren Möglichkeiten für die tägliche Kommunikation zu verbessern. Dazu gehörte dann auch der Hinweis auf die Versorgung mit Cochlea-Implantat. Die Teilnehmer waren überwiegend im Seniorenalter und Laubert gelang es, sie mit verständlichen Erklärungen und immer wieder einer Portion Humor in seinen Bann zu ziehen. Der Atmosphäre sehr zuträglich und hilfreich für die Atmosphäre war die Freundlichkeit von Nunzia Tekampe gegenüber den Teilnehmern.
Im Anschluss an das Referat meldeten sich viele Zuhörer dann mit ihren speziellen Fragen zu Wort. Prof. Laubert antwortete ausführlich und geduldig. Ergänzend meldete sich Franz Hermann, Präsident der Deutschen Cochlear Implant Gesellschaft e.V., zu Wort, und es zeigte sich sehr deutlich, dass der Austausch unter Betroffenen gewünscht und hilfreich ist. „Hören mit CI – Neue Lebensqualität” – das Motto des CI-Tages – wurde den Teilnehmern als Motivation mit Unterstützung vom Arzt und gegebenenfalls des Hörgeräteakustikers für die eigenen Hörprobleme nach Lösungen zu suchen, vermittelt.
Hanna Hermann




