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Ausgabe 85

  • Editorial
  • Kolumne: Geschwister – lebenslang verbunden
  • Geschwister der CI-versorgten Kindern – Schatteninder?
  • Wenn die Mutter langsam ertaubt
  • Frühe Förderung und frühe familiäre Interaktion
  • Geschwister sind die beste Therapie
  • Familienleben mit Herz und Händen
  • Musik unter der Matratze
  • HNO für jedes Lebensalter: 85.
  • Jahresversammlung der DGHNO KHC e.V.
  • Förderung von Wissenschaft und Allgemeinwissen
  • Für ganz besondere Ohren
  • Inklusion vor und hinter dem Pult

(u.v.a)

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01.09.2014

Familienleben mit Hörbehinderung

Wie verändert sich das Leben einer Familie, wenn Eltern ihr Hörvermögen verlieren? Wie prägt die Hörschädigung eines Kindes das familiäre Miteinander und inwieweit zieht sie besondere Belastungen für gut hörende Geschwisterkinder nach sich?

Wie gelingt es Familien, die kommunikativen Barrieren und die sozialen Herausforderungen einer Hörschädigung gemeinsam zu meistern? – Die aktuelle Ausgabe der Schnecke widmet sich dem Thema Schwerhörigkeit in der Familie. In bewährter Mischung aus Erfahrungsberichten, lebendigen Interviews und Fachbeiträgen werden unterschiedlichste Aspekte eines familiären Alltags mit Hörbehinderung beleuchtet.

Darüber hinaus bieten die neuen Schnecke wieder jede Menge Wissenswertes für alle hör-interessierten Leser – ganz unabhängig davon, ob diese mehr oder weniger gut hören können. Unter dem Titelthema "Familienleben mit Hörschädigung" gibt die aktuelle Ausgabe Einblicke in den individuellen Alltag von Familien, die mit einer Hörbehinderung leben.

Vorgestellt werden beispielsweise die 24-jährige Chantal und ihre kleine Tochter Leonie, die beide mit Cochlea-Implantaten hören, sowie die Architektin und CI-Trägerin Natalie Girth, Mutter einer dreijährigen Tochter. Interviewt wird die Familie Frank, in der die Eltern von Geburt an gehörlos sind, die drei 11- bis 18-jährigen Kinder jedoch gut hören können Und Timon (11) berichtet vom Zusammenleben mit seinem 8-jährigen Bruder Roman, der Hörimplantate trägt…

Besondere soziale und kommunikative Herausforderungen des familiären Alltags, im dem das Thema Hörschädigung allgegenwärtig ist, werden ebenso thematisiert wie Aspekte der frühen Förderung hörgeschädigter Kinder. Daneben der Stellenwert einer Versorgung mit dem CI und anderen technischen Hörhilfen oder die Verwendung von Gebärdensprache.

Neben dem Titelthema wird eine Vielzahl weiterer Aspekte thematisiert. So werden beispielsweise die Ziele und Aufgaben der Deutschen Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. vorgestellt. 

Die Leipziger Hörakustikerin Gabriele Gromke erläutert, wie spezialisierte Hörakustikbetriebe zukünftig noch stärker bei CI-Anpassung und Nachsorge mitwirken könnten – in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kliniken und zum Wohle der CI-Träger.

Und CI-Träger Enno Park, Gründer des Cyborgs e.V., erklärt in einem Interview, warum er sein CI-System am liebsten so programmieren würde, dass er damit auch Ultraschall hört.

Wieder hat die Redaktion ein thematisch üppiges Bouquet vorbereitet, auf das Sie gespannt sein dürfen

 

Autor: martin.schaarschmidt@berlin.de

 


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