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24. November 2022

Bundesweiter Warntag am 08. Dezember

Am 08. Dezember ab 11 Uhr wird wieder über verschiedene Kanäle eine Probewarnung an die Bevölkerung geschickt. Ziel des Probewarntag ist es, die Bevölkerung zum einen für Warnsituationen zu sensibilisieren und zum anderen, zu testen, ob die Abläufe technisch funktionieren.

Gewarnt wird über das sogenannte „Modulare Warnsystem“ – MoWaS. Dies umfasst verschiedene Kanäle über die gewarnt werden kann: z.B. Apps, Radio, Fernsehen (Laufband in den öffentlich-rechtlichen Sendern). Dieses Jahr wird zum ersten Mal auch die neue Warn-Möglichkeit „Cell-Broadcast“ getestet. Hierbei werden Smartphones über Funkzellen angefunkt und bekommen eine Nachricht auf das Smartphone – jedoch keine SMS. Im Vorfeld des Warntages werden Mobilfunkanbieter bereits eine SMS an ihre Kunden versenden, in der sie den Warntag und die Nachricht über Cell-Broadcast ankündigen.

Im Nachgang zum Warntag möchte das Bundesamt für Bevölkerungs- und Katstrophenschutz in einer Umfrage die Erfahrungen der Bevölkerung abfragen und so herausfinden, ob der Warntag erfolgreich war oder wo noch Verbesserungspotenzial besteht.

Die DCIG als Interessensvertretung für hörbehinderte Menschen befasst sich schon länger mit der Frage, wie hörbehinderte Menschen im Notfall rechtzeitig gewarnt werden können. Im vergangenen Jahr gab es ein Webinar zu diesem Thema (ein Bericht kann hier: dcig.de/Katastrophenschutz-Hoerbehinderte nachgelesen werden). Im Nachgang zum Warntag dieses Jahr möchte die DCIG in einer Umfrage herausfinden, ob und wenn ja, wie hörbehinderte Menschen die Probe-Warnung erhalten haben. Nähere Infos und den Link zur Umfrage gibt es am 08.12. hier.

Text: Annalea Schröder, Politische Referentin der DCIG e. V.


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