Schnecke 107

Wieder hören im Alter - Mit CI und Hörgerät zurück in die Welt der Töne.

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#WirBleibenZuhause verbunden

Aktuelle und nützliche Tipps für Cochlear™ Hörimplantatträger

Auf zum Hör-Verbund!

DSB und DCIG einigten sich im November 2019 auf die „Frankfurter Erklärung“! 

Für den Notfall gerüstet

Notfallblatt für CI-Träger informiert Krankenhausmitarbeiter über Hörsystem

Am Ohr der Macht – Wer spricht für uns?

Lobbyismus in der Gesundheitspolitik

 

Die Fachzeitschrift Schnecke beleuchtet in ihrem aktuellen Schwerpunkt, wie sich Hörgeschädigte in der Politik Gehör verschaffen können und wer sie wo vertritt.

 

Senden, Juni 2017: In Deutschland werden jährlich rund 300 Milliarden Euro für das Gesundheitswesen ausgegeben. Fast fünf Millionen Menschen sind im Gesundheitsbereich tätig. Kein Wunder, dass in der Gesundheitspolitik viele Verbände und Lobby-Organisationen tätig sind, denn es geht um richtig viel: um (sehr viel) Geld für die einen, um Lebensqualität für die anderen. Umso wichtiger ist es, für die Belange von Betroffenen zu kämpfen: in der Politik, damit sie die richtige medizinische Versorgung erfahren können, in der Medizin, damit der Prozess von der Beratung über die Behandlung bis hin zur Nachsorge transparent und einfühlsam gestaltet wird. In der aktuellen Ausgabe der Schnecke stellen wir die wichtigsten Interessensvertreter für Hörgeschädigte vor, diskutieren das Pro und Contra des  derzeit praktizierten Lobbying und zeigen auf, warum es wichtig ist, dass sich Menschen in Vereinen oder der Politik  engagieren. Im Anbetracht der bevorstehenden Bundestagswahl haben wir die im Bundestag vertretenen Parteien zudem einem Inklusions-Check unterzogen und stellen die  gesundheitspolitischen Sprecher der Fraktionen vor.

 

Weitere Themen in Schnecke Nr. 96 sind:

- MDK-Gutachter: Schicksalsmächte ohne Gesicht

- Missachtung der Rechtsprechung: Ein Sparmodell der Krankenkassen
- Hörverluste verhindern: Die DCIG fordert die Bundesregierung zum Handeln auf

- Patienten informieren Ärzte: Die Ergebnisse der DCIG-Aktion

- Aufbruch zu einer neuen Kommunikationskultur zwischen Laien und Experten

- Helden des Hörens: Graeme Clark

Cochlear Deutschland - Beats of Cochlea Festival 2017

Taub sein und Musik machen? Cochlear lädt 2 Musiker im Juli ein

13. Juni 2016

CI-Tag 2016 Leipzig1

Sprich mit mir“ – Fehlanzeige!

Drei Landesregierungen demonstrieren ihr Desinteresse an gelebter Inklusion

Drei Kultusminister waren eingeladen, am CI-Tag 2016 mit Hörgeschädigten über Inklusion in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu sprechen. Keiner erschien. Keiner schickte auch nur einen Vertreter ins Haus des Buches zu Leipzig. Allein die CDU-Landtagsabgeordnete Angela Gorr aus Halle vertrat „die Politik“ - und schlug sich umso wackerer.

„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun,“ zitierte Angela Gorr ihre eigene Homepage. Sie ist behindertenpolitische Sprecherin ihrer Partei in Sachsen-Anhalt und ermunterte die rund sechzig Teilnehmer des 8. Mitteldeutschen CI-Symposiums: „Versuchen Sie sich politisch einzumischen! Treten Sie Ihren Lokalpolitikern auf die Füße!“

Wo Inklusion - halbwegs - funktioniert, das hatte die vorangehende Diskussion eindringlich gezeigt, funktioniert sie wegen des bewundernswerten Engagements Einzelner; seien es Schulleiter, Lehrer oder, oft genug, Eltern, die manchmal sogar eigenhändig dafür sorgen, dass die Akustik in Klassenzimmern stimmt.

Barbara Gängler, die Geschäftsführerin des CIV Mitteldeutschland, berichtete von frustrierenden Bemühungen, im Internet handliche Informationen über Inklusionsmaßnahmen in den drei mitteldeutschen Bundesländern zu finden: zwei magere Seiten dazu fand sie in Sachsen und Sachsen-Anhalt, und „in Thüringen gibt’s nichts.“

Mangels offizieller Weiterbildungsmaßnahmen bietet der Cochlear Implant Verband Mitteldeutschland selbst Workshops für Lehrer an, um ihnen nahezubringen, was es bedeutet, wenn in ihren Klassen hörgeschädigte Kinder sitzen. Die Reaktion? Mager. Insbesondere „in Sachsen beißen wir auf Granit,“ so Barbara Gängler.

Aber alle drei Bundesländer haben Inklusion offiziell zu ihrer Politik erklärt. Was eigentlich bedeutet, wie der Pädagogik-Professor Dr. Andreas Hinz aus Halle erläuterte, nicht nur in der Bildungspolitik „radikal umzusteuern“. Wer Inklusion wirklich wolle, müsse „eine Schule für Alle“ einführen. Katharina Kubitz vom Berufsbildungswerk Leipzig regte an, MIT Hörgeschädigten und anderen Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu reden, statt ÜBER sie: auch das wäre gelebte Inklusion.

Die Bildungsverantwortlichen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hätten dazu am 11. Juni eine große Chance gehabt. Eltern und ehemalige Schülerinnen schilderten im Haus des Buches eindrucksvoll, wie sie Inklusion im Alltag erlebt oder – öfter – eben nicht erlebt haben. Selten wird so offen und konstruktiv diskutiert wie an diesem CI-Tag in Leipzig. Die zuständigen Ministerien haben eine große Chance mutwillig verpasst. (uk)

 

Notfallblatt

DCIG-Umfrage: Wissen Sie, was ein CI ist?

 

6. März 2020

Bewerbungen für die Auszeichnung „Europäischer Hörakustiker des Jahres 2020“ möglich

Die Suche nach Europas bestem Audiologen hat begonnen, als Online-Beiträge für den diesjährigen Wettbewerb „Europäischer Hörakustiker des Jahres“ geöffnet wurden.

Der Wettbewerb, der bereits zum dreizehnten Mal stattfindet, bietet Audiologen aus ganz Europa die Möglichkeit, sich um den Titel des Landessiegers sowie um den begehrten Spitzenplatz, Europas Hörakustiker des Jahres 2020, zu bewerben.
Die Auszeichnung wird von RAYOVAC®, einem weltweit führenden Hersteller von Hörgerätebatterien *, zusammen mit den Sponsoren Audio Infos, einer führenden Publikation für die Audiologieindustrie, der European Hearing Instrument Manufacturers Association (EHIMA), die die wichtigsten europäischen Hörgerätehersteller vertritt, organisiert und bietet intelligente Hörgeräte- und Implantatlösungen für Schwerhörige sowie die Europäische Föderation der Schwerhörigen (EFHOH).

Paula Brinson-Pyke, Marketing Director bei RAYOVAC®, sagte: „Diese jährliche Veranstaltung, die herausragende Leistungen im Bereich der Hörgeräte feiert, ist zu einem der Highlights im Branchenkalender geworden. Der Wettbewerb wächst weiter und bietet herausragenden Audiologen aus ganz Europa die Anerkennung, die sie verdienen.

„Der Wettbewerb wächst weiter und in diesem Jahr haben wir Audiologen und ihren nominierenden Patienten die Teilnahme noch einfacher gemacht, indem wir das Bewerbungsverfahren online gestellt haben. Dies wird durch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung unterstützt, die interessierte Audiologen und ihre Patienten überprüfen können, um Ratschläge zur Erstellung eines erfolgreichen Eintrags zu erhalten. Wir freuen uns auf ein weiteres Bewerbungsjahr für 2020. “

Europas bester Audiologe wird nicht nur die Anerkennung seiner Branchenkollegen erhalten, da die Auszeichnung später im Jahr an einem Abend der Exzellenz bei der EUHA verliehen wird, sondern auch einen Geldpreis, ein PR-Paket, mit dem sie ihre Praxis oder Abteilung fördern können sowie ein Jahresabonnement für das Audio Infos Magazin. Der Patient, der den Gewinnerbeitrag einreicht, erhält ebenfalls einen Geldpreis

Paula Cook von Aston Hearing in Amersham, die 2019 den Titel „Europäische Hörakustiker des Jahres“ gewann, ging nach ihren eigenen Erfahrungen als Elternteil von zwei hörgeschädigten Kindern in die Audiologie. Sie beeindruckte die Richter, indem sie sich für die Patientenversorgung einsetzte, in die Türkei reiste und ihre Urlaubszeit aufgab, um einen ehemaligen Patienten und ihren Nachbarn mit Hörgeräten auszustatten.

Sie beschrieb ihre Gefühle beim Gewinn der Auszeichnung wie folgt: „Es ist mir eine große Ehre, zum europäischen Hörakustiker des Jahres 2019 gekrönt worden zu sein. Wer hätte gedacht, dass meine Reise, beginnend mit der Geburt meiner Kinder mit Hörverlust, mich hierher bringen würde? Es ist wunderbar."

Der Generalsekretär der EHIMA, Dr. Stefan Zimmer, sagte: „Wir freuen uns, den Wettbewerb„ Hörakustiker des Jahres 2020 “zu unterstützen und die Ergebnisse einer außergewöhnlichen Patientenversorgung vorzustellen. Audiologen in ganz Europa haben tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben ihrer Patienten und beeinflussen sie auf einer tiefen und emotionalen Ebene.
„Diese Wirkung ist das, wonach die Juroren bei einem erfolgreichen Beitrag suchen. Was Audiologen durch hervorragende Patientenversorgung und durch den Austausch und die Anwendung neuer Technologien tun, kann für Patienten lebensverändernd sein. Bei dieser Auszeichnung geht es um so viel mehr als nur ums Hören. “

Die Teilnahme am Wettbewerb „Hörakustiker des Jahres 2020“ endet am Freitag, den 26. Juni. Nominierungen werden aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, den Niederlanden und der Republik Irland eingeladen.

Für weitere Informationen und zum Herunterladen der Schritt-für-Schritt-Anleitung oder zur Nominierung klicken Sie bitte hier


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