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9. Mai 2022

Oticon Medical gibt auf: Cochlear will übernehmen

Oticon Medical, Hersteller von Cochlea-Implantaten und knochenverankerten Hörsystemen, gibt auf. Der Mutterkonzern Demant hat mitgeteilt, den Geschäftsbereich an die Firma Cochlear zu verkaufen. Demant sieht keine Chance, ein weltweit führender Anbieter von Hörimplantaten zu werden, ohne unverhältnismäßig hohe Investitionen und sinkende Gewinne. 

Logos Cochelar und Oticon-Medical

Patienten werden weiter betreut

Von der Übernahme sind rund 75.000 Hörimplantatträger betroffen. Nach Angaben der Demant-Gruppe sei die Versorgung der Patienten gesichert. „Als Teil der Transaktion hat sich Cochlear verpflichtet, die bestehenden Patienten von Oticon Medical jetzt und in Zukunft zu betreuen“, heißt es in einer Mitteilung. 

Cochlear bestätigt, die mehr als 75.000 Hörimplantatträger weiterhin „kontinuierlich zu unterstützen“. In Zusammenarbeit mit Demant solle ein nahtloser Übergang ermöglicht werden. 

Technologische Weiterentwicklung

Außerdem sollen die nächsten Generationen der Sound-Prozessoren und Dienstleistungen den Patienten ermöglichen, auf die Technologie von Cochlear umzusteigen. Der Konzern schätzt, zwischen 30 und 60 Millionen US-Dollar investieren zu müssen. 

Wachstum im Bereich implantierbarer Hörgeräte

Mit der Übernahme von Oticon Medical will Cochlear die Forschung und Entwicklung intensivieren und im Bereich der implantierbaren Hörgeräte stärker zu wachsen. Anders als bei Cochlea-Implantaten sei das Unternehmen in dem Bereich nur ein kleiner Akteur. Der Konzern werde an weiteren Hörlösungen arbeiten, um die individuellen Bedürfnissen der Kunden besser erfüllen zu können.

Kaufpreis von rund 110 Millionen Euro

Der Kaufpreis für Oticon Medical liegt nach Angaben von Cochlear bei rund 110 Millionen Euro, die Übernahme soll im zweiten Halbjahr abgeschlossen sein. Oticon Medical wurde 2007 gegründet und beschäftigt weltweit rund 700 Mitarbeiter. (mr)

 


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