Schnecke 108

Hörschädigung in Corona-Zeiten: „Ohne Mundbild ist alles doof!“

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#WirBleibenZuhause verbunden

Aktuelle und nützliche Tipps für Cochlear™ Hörimplantatträger

Lautstark – Unser Online-Talk! 

DCIG und Schnecke präsentieren ein neues Format!

Für den Notfall gerüstet

Notfallblatt für CI-Träger informiert Krankenhausmitarbeiter über Hörsystem

Am Ohr der Macht – Wer spricht für uns?

Lobbyismus in der Gesundheitspolitik

 

Die Fachzeitschrift Schnecke beleuchtet in ihrem aktuellen Schwerpunkt, wie sich Hörgeschädigte in der Politik Gehör verschaffen können und wer sie wo vertritt.

 

Senden, Juni 2017: In Deutschland werden jährlich rund 300 Milliarden Euro für das Gesundheitswesen ausgegeben. Fast fünf Millionen Menschen sind im Gesundheitsbereich tätig. Kein Wunder, dass in der Gesundheitspolitik viele Verbände und Lobby-Organisationen tätig sind, denn es geht um richtig viel: um (sehr viel) Geld für die einen, um Lebensqualität für die anderen. Umso wichtiger ist es, für die Belange von Betroffenen zu kämpfen: in der Politik, damit sie die richtige medizinische Versorgung erfahren können, in der Medizin, damit der Prozess von der Beratung über die Behandlung bis hin zur Nachsorge transparent und einfühlsam gestaltet wird. In der aktuellen Ausgabe der Schnecke stellen wir die wichtigsten Interessensvertreter für Hörgeschädigte vor, diskutieren das Pro und Contra des  derzeit praktizierten Lobbying und zeigen auf, warum es wichtig ist, dass sich Menschen in Vereinen oder der Politik  engagieren. Im Anbetracht der bevorstehenden Bundestagswahl haben wir die im Bundestag vertretenen Parteien zudem einem Inklusions-Check unterzogen und stellen die  gesundheitspolitischen Sprecher der Fraktionen vor.

 

Weitere Themen in Schnecke Nr. 96 sind:

- MDK-Gutachter: Schicksalsmächte ohne Gesicht

- Missachtung der Rechtsprechung: Ein Sparmodell der Krankenkassen
- Hörverluste verhindern: Die DCIG fordert die Bundesregierung zum Handeln auf

- Patienten informieren Ärzte: Die Ergebnisse der DCIG-Aktion

- Aufbruch zu einer neuen Kommunikationskultur zwischen Laien und Experten

- Helden des Hörens: Graeme Clark

Cochlear Deutschland - Beats of Cochlea Festival 2017

Taub sein und Musik machen? Cochlear lädt 2 Musiker im Juli ein

13. Juni 2016

CI-Tag 2016 Leipzig1

Sprich mit mir“ – Fehlanzeige!

Drei Landesregierungen demonstrieren ihr Desinteresse an gelebter Inklusion

Drei Kultusminister waren eingeladen, am CI-Tag 2016 mit Hörgeschädigten über Inklusion in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu sprechen. Keiner erschien. Keiner schickte auch nur einen Vertreter ins Haus des Buches zu Leipzig. Allein die CDU-Landtagsabgeordnete Angela Gorr aus Halle vertrat „die Politik“ - und schlug sich umso wackerer.

„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun,“ zitierte Angela Gorr ihre eigene Homepage. Sie ist behindertenpolitische Sprecherin ihrer Partei in Sachsen-Anhalt und ermunterte die rund sechzig Teilnehmer des 8. Mitteldeutschen CI-Symposiums: „Versuchen Sie sich politisch einzumischen! Treten Sie Ihren Lokalpolitikern auf die Füße!“

Wo Inklusion - halbwegs - funktioniert, das hatte die vorangehende Diskussion eindringlich gezeigt, funktioniert sie wegen des bewundernswerten Engagements Einzelner; seien es Schulleiter, Lehrer oder, oft genug, Eltern, die manchmal sogar eigenhändig dafür sorgen, dass die Akustik in Klassenzimmern stimmt.

Barbara Gängler, die Geschäftsführerin des CIV Mitteldeutschland, berichtete von frustrierenden Bemühungen, im Internet handliche Informationen über Inklusionsmaßnahmen in den drei mitteldeutschen Bundesländern zu finden: zwei magere Seiten dazu fand sie in Sachsen und Sachsen-Anhalt, und „in Thüringen gibt’s nichts.“

Mangels offizieller Weiterbildungsmaßnahmen bietet der Cochlear Implant Verband Mitteldeutschland selbst Workshops für Lehrer an, um ihnen nahezubringen, was es bedeutet, wenn in ihren Klassen hörgeschädigte Kinder sitzen. Die Reaktion? Mager. Insbesondere „in Sachsen beißen wir auf Granit,“ so Barbara Gängler.

Aber alle drei Bundesländer haben Inklusion offiziell zu ihrer Politik erklärt. Was eigentlich bedeutet, wie der Pädagogik-Professor Dr. Andreas Hinz aus Halle erläuterte, nicht nur in der Bildungspolitik „radikal umzusteuern“. Wer Inklusion wirklich wolle, müsse „eine Schule für Alle“ einführen. Katharina Kubitz vom Berufsbildungswerk Leipzig regte an, MIT Hörgeschädigten und anderen Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu reden, statt ÜBER sie: auch das wäre gelebte Inklusion.

Die Bildungsverantwortlichen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hätten dazu am 11. Juni eine große Chance gehabt. Eltern und ehemalige Schülerinnen schilderten im Haus des Buches eindrucksvoll, wie sie Inklusion im Alltag erlebt oder – öfter – eben nicht erlebt haben. Selten wird so offen und konstruktiv diskutiert wie an diesem CI-Tag in Leipzig. Die zuständigen Ministerien haben eine große Chance mutwillig verpasst. (uk)

 

Notfallblatt

31. Juli 2020

Swim Kit für Neuro 2: Sicherer Spaß im kühlen Nass

Das Swim Kit verwandelt den Neuro 2 in einen robusten und vollständig wasserdichten Soundprozessor.

Das Swim Kit verwandelt den Neuro 2 in einen robusten und vollständig wasserdichten Soundprozessor 
Schwimmen mit Soundprozessor: Das Swim Kit macht es Neuro 2-Nutzern möglich. Foto: Oticon/Martin Soelyst

Sommer, Sonne, Sonnenschein – und natürlich auch Wasseraktivitäten wie Schwimmen und Spielen im Pool bis hin zum Segeln und Rafting gehören zur warmen Jahreszeit. Damit auch die Träger des Oticon Medical Neuro 2 CI-Soundprozessors mit voller Freude an den Freizeitaktivitäten im kühlen Nass teilnehmen können, bringt Oticon Medical, passend zu den steigenden Temperaturen, das Swim Kit auf den Markt.

Im Wasser auf Nummer sicher gehen

Damit Neuro 2 Nutzer die Freizeitaktivitäten sorglos im Wasser genießen können, wird die vollständig wasserdichte und wiederverwendbare Silikonhülle über dem Neuro 2 Soundprozessor getragen. Das erlaubt dem Nutzer komplett nass zu werden. Somit ist auch im Wasser die Kommunikation für alle Altersklassen in vielen Situationen gewährleistet, wie zum Beispiel beim Schwimmunterricht oder Wassersport.

Das Swim Kit verwandelt den Neuro 2 in einen robusten und vollständig wasserdichten Soundprozessor

„Mit allen Wassern gewaschen“

Wie alle Geräte und Zubehörteile von Oticon Medical, musste auch das Swim Kit seine Funktionalität in zahlreichen Tests beweisen. Ob im Meer, im Pool, im Fluss oder zuhause beim Baden in der Wanne: Nutzer können sich sicher sein, dass das Swim Kit, egal ob Salz-, Süß-, Chlor- oder Seifenwasser, bis zu einer Tiefe von drei Metern für bis zu zwei Stunden vollständig wasserdicht ist. Darüber hinaus widersteht es Sonnenlicht, Schweiß, hoher Luftfeuchtigkeit, Sonnencremes sowie Shampoos und Conditionern.

Damit im Wasser nichts verrutscht, bietet Oticon Medical drei verschiedene Haltesysteme für das Swim Kit an: Die Otoplastik, besonders für Kleinkinder geeignet, wird im Ohr platziert. Sie ist in vier Standardgrößen für das rechte und linke Ohr erhältlich. Als zweite Lösung wird ein diskreter und transparenter Sicherungsschlauch angeboten, der sich an alle Ohrgrößen anpassen lässt. Da er nicht an der Kleidung befestigt werden muss, eignet er sich für jede Badebekleidung. Als dritte Lösung bietet Oticon Medical eine dünne Sicherungsschnur an. Sie besteht ebenfalls aus einem transparenten Material und wird an der Badekleidung befestigt.

Quelle: Oticon


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