01. Juni 2017

„Mehr als nur eine gesetzliche Aufgabe“ - DAK-Gesundheit Memmingen unterstützt Selbsthilfearbeit

Die DAK-Gesundheit in Memmingen (Allgäu) unterstützt die Arbeit der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft mit 5.800 Euro. Mit der Förderung der Krankenkasse werden Broschüren gedruckt, die über die Möglichkeit der Versorgung Gehörloser mit Cochlea Implantaten informieren.



Brigitte Abrell (DAK Memmingen, rechts) überreicht Barbara Gängler einen Scheck zur Förderung der Selbsthilfearbeit.

„Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung und danken der DAK-Gesundheit“, sagte Barbara Gängler, Geschäftsführerin der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft (DCIG) aus Senden.

Einer Studie zufolge sehen rund 90 Prozent der Deutschen Selbsthilfegruppen als sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Behandlung. „Die Information und der Erfahrungsaustausch untereinander ist für die Betroffenen sehr wichtig“, sagt Brigitte Abrell, Chefin der DAK-Gesundheit in Memmingen. „Für uns ist die Förderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe mehr als nur eine gesetzliche Aufgabe.“ Gerade für Betroffene mit seltenen oder sehr langwierigen Erkrankungen sei es schwierig, verständnisvolle Gesprächspartner außerhalb der Familie zu finden. „Deshalb informieren unsere Kundenberater im Krankheitsfall über regionale Angebote“, so Abrell.

100.000 Selbsthilfegruppen in Deutschland

Etwa 3,5 Millionen Menschen haben sich bundesweit in fast 100.000 Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. In vielen Städten und Regionen gibt es Selbsthilfekontaktstellen, die einen Überblick über die Angebote zu einzelnen Erkrankungen oder Behinderungen bieten. Bundesweit fördert die DAK-Gesundheit jährlich über 5.000 örtliche Selbsthilfegruppen. Für diese ist bei konkreten Projektvorhaben das örtliche Servicezentrum der richtige Ansprechpartner. Beim Wunsch nach pauschaler Förderung ist hingegen der Verband der Ersatzkassen zuständig.

Weitere Informationen gibt es unter
 www.dak.de/selbsthilfe


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