28. Juli 2016

Wer schlecht hört, hat Nachteile im Job

Aktuelle Umfrage von Phonak zeigt, dass jeder zweite deutsche Arbeitnehmer zwischen 45 und 65 Jahren Probleme mit dem Hören hat. 

Wie gut hören die deutschen Arbeitnehmer? Welche Folgen haben Hörproblemen für die Karriere? Und was tun die Unternehmen? Diesen und weiteren spannenden Fragen ist Phonak mit seiner Studie "Hören am Arbeitsplatz"(1) auf den Grund gegangen. Mit überraschenden Ergebnissen: So hat jeder Zweite der mehr als 1.000 befragten Arbeitnehmer ab 45 Jahren Probleme mit dem Hören. Die Hälfte der Betroffenen glaubt dabei, dass sie deswegen berufliche Nachteile haben. Trotzdem tragen nur 6% von ihnen ein Hörgerät. Interessant ist auch die Sicht der Befragten, die gut hören: Hier vermutet jeder Dritte einen Hörverlust bei einem Kollegen. Dass nur 12% der Unternehmen bislang in eine bessere Akustik investieren, zeigt, wie stark das Thema "Hören am Arbeitsplatz" nach wie vor unterschätzt wird.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

- 51% der Befragten haben laut eigener Einschätzung Hörprobleme.
- Jeder zweite Befragte mit Hörproblemen (47%) sieht sich beruflich im Nachteil, weil er nicht mehr gut hört - aber nur 6% von ihnen tragen ein Hörgerät.
- Wer Hörprobleme hat, versteht andere besonders schlecht, wenn es im Hintergrund laut ist (66%) oder sich mehrere Kollegen in der Gruppe unterhalten (43%).
- Knapp jeder dritte Arbeitnehmer (29%), der selbst gut hört, vermutet bei einem Kollegen einen Hörverlust. Die Indizien: Der Kollege fragt öfter nach (54%), versteht öfter etwas falsch (51%), reagiert nicht, wenn er angesprochen wird (43%) und spricht besonders laut am Telefon (42%). Die Folge: 31% der Arbeitnehmer, die gut hören, empfinden die Zusammenarbeit mit Kollegen mit Hörproblemen als schwierig.
- Nur jeder zehnte Arbeitgeber (12%) hat bisher Maßnahmen ergriffen, um die Akustik am Arbeitsplatz zu verbessern. 

Quelle: www.phonak.de

 

 


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