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Ausgabe 111

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29. März 2021

PRESSEMITTEILUNG

Schnecke 111: Wenn ein Ohr schlapp macht – So wirkt sich einseitige Taubheit auf das Leben aus

Einseitiger Hörverlust oder einseitige Taubheit (Single-Sided Deafness, SSD) kommt überraschend häufig vor. Dies hat einen erheblichen Einfluss auf die persönliche Lebensqualität.

Senden, im März 2021. Eine schnellere Hörermüdung, weniger Selbstvertrauen, Isolierung oder depressive Verstimmungen: Eine unbehandelte einseitige Schwerhörigkeit oder Taubheit führt zu erheblichen Problemen. Hinzu kommt, dass es beide Ohren braucht, um Geräusche zu lokalisieren. Gutes Hören ist für unser Leben also von enormer Bedeutung. Es spielt eine essenzielle Rolle für den Umgang miteinander, für den Austausch von Emotionen und unsere Fähigkeit, aufeinander einzugehen. Um hier sicher zu agieren, ist ein optimales Hörverstehen von größter Wichtigkeit. Die Rehabilitation der einseitigen Taubheit kann mit einem Cochlea-Implantat erfolgen. Dies ermöglicht zahlreichen Patienten eine teilweise Wiederherstellung des beidseitigen Hörens. Langfristig verbessert sich so das Sprachverstehen im Störgeräusch, aber auch die Lokalisation von Schallquellen. Welche Erfahrungen Betroffene mit ihrer einseitigen Ertaubung gemacht haben, welche Versorgungsmöglichkeiten es neben einem Cochlea-Implantat gibt und wie eine bimodale Anpassung funktioniert, lesen Sie in der aktuellen Schnecke.

„Durch den einseitigen Verlust von Gehör und Gleichgewicht hatte ich so viel an Leistungsfähigkeit und Lebensqualität verloren. Ständig war dieser Vorher-/Nachher-Vergleich von Stereo auf Mono präsent. Jetzt hatte ich wieder etwas dazugewonnen. Meine Aufmerksamkeit verschob sich auf den Vergleich der Wahrnehmung ohne und mit Cochlea-Implantat.“ – Alexander Partheymüller

 „Als man damals vier Wochen nach der OP das CI einschaltete, dauerte es lange, bis mein Gehirn bemerkte, dass es eine zweite Hörquelle gibt. Das zweite Ohr von früher hatte mein Gehirn komplett vergessen. Das anfängliche Hören ging mit Brummen, Rauschen und Vibrieren einher – und trotzdem war ich glücklich.“ – Klaus Geigenberger

 Weitere Themen in Schnecke Nr. 111 sind:

  • 1 Jahr Pandemie: Wie steht es um CI-Versorgung und Selbsthilfe in Corona-Zeiten?
  • AWMF-Leitlinie: Neuer Standard der CI-Versorgung
  • Barrierefreiheit: Auch private Anbieter verpflichten
  • Mit Selbstvertretung zum politischen Erfolg
  • Weltweit vernetzte CI-Selbsthilfe
  • Spracherwerb mit CI: Überraschendes Ergebnis
  • „Ich bin wieder bilateral in der hörenden Welt vernetzt“
  • „Meine Freunde nennen mich Kämpferherz“

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Redaktioneller Hinweis

Die Fachzeitschrift Schnecke wird seit 1989 von der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft DCIG – www.dcig.de – herausgegeben. Die Zeitschrift informiert Leser im deutschsprachigen Raum über die Themen Cochlea-Implantat (CI), Schwerhörigkeit, Taubheit, Tinnitus, Hörgeräte und Hör-Hilfsmittel. Fachbeiträge und Erfahrungsberichte von Betroffenen vermitteln tiefe Einblicke in die Problematik von Hörschädigungen und in ihre Bewältigung. Zugleich bietet die Zeitschrift ihren Lesern ein Forum und vielfältige Kontaktmöglichkeiten. Die Schnecke erscheint viermal jährlich mit einer aktuellen Auflage von 5.500 Exemplaren.

 


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