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Cochlear Deutschland

Spitzensport und erfolgreiches Studium mit CI

 

Schnecke 92

Fremd, allein, taub - als Flüchtling in Deutschland

Zielgenau im Grafenschloss

Die DCIG-Blogwerkstatt III fand in historischer Kulisse statt

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Med-el Deutschland

Hörtraining immer und überall

App sei Dank

CI-Tag 2016

Drei Landesregierungen demonstrieren Desinteresse an gelebter Inklusion

Runder Tisch: Qualität in CI-Nachsorge

Im Deutschen Hörzentrum Hannover trafen sich Repräsentanten der CI-Nachsorge

Cochlear Deutschland

Spitzensport und erfolgreiches Studium mit Cochlea-Implantat (CI)

Alexander Bley erhält Cochlear Grame Clark Stipendium 2016

Der dreijährige gehörlose Alaa Mahmoud aus Syrien ist mit seinen Eltern nach Deutschland geflohen, um dem Krieg in seiner Heimat zu entkommen. Hier erhält er Cochlea Implantate (CI) – in Syrien war das nicht möglich. Auch für Aytan Azimova aus Aserbaidschan war es ein weiter Weg, bis ihre beiden gehörlosen Söhne mit einem CI versorgt wurden. Viele Tausende Flüchtlinge sind in den vergangenen Monaten nach Deutschland gekommen. Dies stellt nicht nur die Politik vor besondere Herausforderungen, sondern auch Ärzte und Kliniken. In CI-Zentren werden immer wieder CI-versorgte Flüchtlingskinder zur Nachsorge vorgestellt. Oft ist unklar, wann und wo die Implantation erfolgte. Schriftliche Unterlagen fehlen. Hörgeschädigte Migranten stehen zudem vor einer doppelten Sprachbarriere. Auch wenn sie die Gebärdensprache ihrer Heimat verstehen: das hilft ihnen in Deutschland nicht. Um ihnen die gleichen Chancen wie hörenden Migranten einzuräumen und sie in die Gesellschaft zu integrieren, gibt es spezielle Kurse. Es bleibt zu hoffen, dass Integration und Inklusion greifen, so dass den betroffenen Menschen geholfen werden kann.

Weitere Themen in Schnecke Nr. 92 sind:

- Wer hat Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis?
- Wann zahlen die Kassen – und wann nicht?
- Das Ohr als Lichtempfänger
- Helden des Hörens: André Djourno – Wie das Pfeifen von Zikaden
- Unterschiede in der CI-Versorgung bei Männern und Frauen
- Pro & Contra: Remote Fitting
- Autismus und Hörbehinderung: Kannst du mit mir sprechen?

24. Februar 2016

Mentoren gesucht

Neben den klassischen Selbsthilfegruppen kann dies eine weitere Möglichkeit des persönlichen Austausches bieten, idealerweise auch über einen längeren Zeitraum.

1:1 Kontakt (1 Familie: 1 Mentor)
möglichst wohnortnah
Sich mal zum gemeinsamen Abendbrot zuhause treffen, in einem Café, ca. 3-4x im Jahr bzw. je nach Interesse und Bedarf

Die Kinder können den jungen Erwachsenen als Vorbild sehen - positive Identifikation („Der 'Große' hat ja auch ein CI wie ich“).
Die  Mentoren selbst  können ihre Erfahrung einbringen und bekommen eine positive Rückkopplung – Stärkung der Identität.
Die Eltern können Fragen loswerden, die ihre Kleinen noch nicht unbedingt beantworten können – Ermutigung der Eltern.

Ich selbst bin 25 Jahre alt, und trage ein CI (zuvor Hörgeräte) seitdem ich 9 Jahre alt bin. Letztes Jahr im September habe ich mich für ein zweites CI entschieden und lerne nun links das Hören neu. Zurzeit wohne ich in Lübeck und über Bekannte ist der Kontakt zu zwei Familien entstanden, mit denen ich jeweils in Kontakt stehe.

Ich würde die Verbindung zwischen den Familien und den Mentoren herstellen. Wer Interesse hat, als Mentor aktiv zu werden, kann unter  ci-mentor@gmx.de sich bei mir melden. Welche Familie gerne einen Mentor kennenlernen würde, kann sich ebenfalls unter der angegebenen Emailadresse melden. Bitte gebt in der Email euren Namen und die Postleitzahl eures  Wohnortes an. Über die Postleitzahl würde ich eine möglichst wohnortnahe Kontaktaufnahme ermöglichen. Über eure Emailadresse würde ich den ersten Kontakt zwischen Mentor und Familie erstellen, erst dann erfolgt der Austausch von Adressen und Telefonnummern im Detail.

Mit herzlichen Grüßen

Katja Steppke

Med-el Deutschland

 

13. Juni 2016

CI-Tag 2016 Leipzig

Sprich mit mir“ – Fehlanzeige!

Drei Landesregierungen demonstrieren ihr Desinteresse an gelebter Inklusion

Drei Kultusminister waren eingeladen, am CI-Tag 2016 mit Hörgeschädigten über Inklusion in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu sprechen. Keiner erschien. Keiner schickte auch nur einen Vertreter ins Haus des Buches zu Leipzig. Allein die CDU-Landtagsabgeordnete Angela Gorr aus Halle vertrat „die Politik“ - und schlug sich umso wackerer.

„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun,“ zitierte Angela Gorr ihre eigene Homepage. Sie ist behindertenpolitische Sprecherin ihrer Partei in Sachsen-Anhalt und ermunterte die rund sechzig Teilnehmer des 8. Mitteldeutschen CI-Symposiums: „Versuchen Sie sich politisch einzumischen! Treten Sie Ihren Lokalpolitikern auf die Füße!“

Wo Inklusion - halbwegs - funktioniert, das hatte die vorangehende Diskussion eindringlich gezeigt, funktioniert sie wegen des bewundernswerten Engagements Einzelner; seien es Schulleiter, Lehrer oder, oft genug, Eltern, die manchmal sogar eigenhändig dafür sorgen, dass die Akustik in Klassenzimmern stimmt.

Barbara Gängler, die Geschäftsführerin des CIV Mitteldeutschland, berichtete von frustrierenden Bemühungen, im Internet handliche Informationen über Inklusionsmaßnahmen in den drei mitteldeutschen Bundesländern zu finden: zwei magere Seiten dazu fand sie in Sachsen und Sachsen-Anhalt, und „in Thüringen gibt’s nichts.“

Mangels offizieller Weiterbildungsmaßnahmen bietet der Cochlear Implant Verband Mitteldeutschland selbst Workshops für Lehrer an, um ihnen nahezubringen, was es bedeutet, wenn in ihren Klassen hörgeschädigte Kinder sitzen. Die Reaktion? Mager. Insbesondere „in Sachsen beißen wir auf Granit,“ so Barbara Gängler.

Aber alle drei Bundesländer haben Inklusion offiziell zu ihrer Politik erklärt. Was eigentlich bedeutet, wie der Pädagogik-Professor Dr. Andreas Hinz aus Halle erläuterte, nicht nur in der Bildungspolitik „radikal umzusteuern“. Wer Inklusion wirklich wolle, müsse „eine Schule für Alle“ einführen. Katharina Kubitz vom Berufsbildungswerk Leipzig regte an, MIT Hörgeschädigten und anderen Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu reden, statt ÜBER sie: auch das wäre gelebte Inklusion.

Die Bildungsverantwortlichen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hätten dazu am 11. Juni eine große Chance gehabt. Eltern und ehemalige Schülerinnen schilderten im Haus des Buches eindrucksvoll, wie sie Inklusion im Alltag erlebt oder – öfter – eben nicht erlebt haben. Selten wird so offen und konstruktiv diskutiert wie an diesem CI-Tag in Leipzig. Die zuständigen Ministerien haben eine große Chance mutwillig verpasst. (uk)

 

Runder Tisch zur Qualität in der CI-Nachsorge

Auf Einladung der Redaktion Schnecke trafen sich am 27. Juni im Deutschen Hörzentrum Hannover Repräsentanten aller Gruppen, die mit der CI-Nachsorge zu tun haben, erstmals an einem „Runden Tisch“. Vertreten waren Ärzte, Therapeuten, Audiologen, Hör-Akustiker, alle vier CI-Herstellerfirmen, der Medizinische Dienst der Krankenkassen und natürlich Patienten.

Bei der DCIG-Fachtagung im März dieses Jahres hatten sich Missverständnisse schon bei der Verwendung von Begriffen wie „Rehabilitation“ offenbart. Die Aufgabe und Rolle von Hör-Akustikern in der CI-Nachsorge war umstritten. Die einschlägige Leitlinie der Deutschen HNO-Gesellschaft erwies sich als weithin unbekannt. Ihre Verbindlichkeit stand in Frage. All diese Punkte aufzunehmen und eine berufsgruppenübergreifende Diskussion in Gang zu setzen, war Ziel dieses Gesprächs am (nahezu) Runden Tisch.

Prof. Dr. Thomas Lenarz stellte den Raum und Grundlagen-Informationen zur Verfügung, war aber selbst in letzter Minute an der Teilnahme gehindert. Dr. Barbara Eßer-Leyding vertrat die Arbeitsgemeinschaft der CI-Reha-Zentren (ACIR), Gabriele Gromke die Bundesinnung der Hör-Akustiker, Dr. Matthias Hey den Fachausschuss Qualitätssicherung der Deutschen Audiologischen Gesellschaft, Dr. Hansjörg Schößer die Firma Med-el und Thomas Topp die Firma Cochlear. Oticon war durch Steffen Vater vertreten, Advanced Bionics durch Christoph Zimmer. Dr. Patrick Schunda brachte als HNO-Fachmann des MDK die Sichtweisen der Kostenträger ein.  Dr. Roland Zeh vertrat die DCIG und nahm zugleich als Chefarzt einer Reha-Klinik wie auch als Patient an der Diskussion teil. Die Vorsitzende des CIV-NRW Bernadette Weibel war als Vertreterin der Patienteninteressen und Selbsthilfegruppen dabei.

Dreieinhalb Stunden lang wurde, ohne Pause, konzentriert diskutiert, moderiert von Schnecke-Chefredakteur Uwe Knüpfer. Allen Beteiligten ging es erkennbar um die Qualität der CI-Versorgung und damit um das Wohl der Patienten. Konfliktlinien wurden deutlich, Missverständnisse konnten ausgeräumt werden. Offene Fragen wurden klar markiert – und es konnten sogar einige Übereinkünfte erzielt werden. In Schnecke Nummer 93 werden die Ergebnisse für jedermann nachlesbar sein.

Video

Der Film zeigt, was Damian Breu bei der 5. DCIG-Fachtagung erlebt hat.

 
 
21. Juli 2016

Selbsthillfegruppe "CI-Träger in Thüringen" traf sich in Eisenach

Unter dem Motto „Aufmerksamkeit schaffen“, zog es uns am 18. Juni 2016 anlässlich des CI-Tages 2016 hinaus in die thüringische Stadt Eisenach. Unser spezielles Selbsthilfegruppen-Thema hieß: „Barrierefrei - Wir sind dabei!“

Für uns war vor Ort eine Altstadtführung mit Audio-System organisiert. Mit dieser Technik kann der Sprecher – auch bei lauter Innenstadt-Umgebung – per Funk perfekt verstanden werden. 


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Selbsthilfe
18. Juli 2016

DCIG-Zukunftswerkstatt Frankfurt 2016

„Grenzenlos hören“: So könnte eine künftige Kampagne der DCIG und ihrer Regionalverbände betitelt sein.

Was ist überhaupt eine Kampagne? Sind die DCIG und ihre Regionalverbände dazu fähig? Wie wird das CI (noch) bekannter? Wie lässt sich der Zusammenhalt im Verband stärken? Auf solche Fragen Antworten zu finden war das Ziel einer Zukunftswerkstatt vom 15.-17. Juli in Frankfurt. Das Ergebnis? Antworten wurden gefunden. Jetzt gibt es viel zu tun.


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Reha Nachsorge
03. August 2016

Hörtraining mit CI-Trägern 

Fortbildungsreihe hören compact des Comprehensive Hearing Centers (CHC) Würzburg

Am 8. und 9. Juli fand am Universitätsklinikum Würzburg eine Fortbildung zum Thema „Hörtraining mit CI-Trägern“ für Sprachtherapeuten und Logopäden statt. Die Leitung der Veranstaltung hatte Dr. phil. Heike Kühn, Dipl. Psychologin und Geschäftsführerin des CHC, in Zusammenarbeit mit Dr. Anja Kurz, technische Leiterin des CHC, Christina Happ, Hörakustikermeisterin, Kelly Schepers, Leitung CICSüd sowie Erika Bogár-Sendelbach, Audiopädagogin und Gebärdensprachdolmetscherin.


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Freizeit
18. Juli 2016

Fußballcamp mit schwerhörigem Jung-Profi

Simon Ollert (Bundesliga-Nachwuchsspieler beim FC Ingolstadt und selbst schwerhörig) bietet vom 19. bis 21. August in Ettal ein Fußballcamp für schwerhörige Kinder im Alter zwischen 12 und 14 Jahren an. Aktuell sind noch ein paar Plätze frei.  

Anmeldungen sind bei Herrn Jan-Christian Fross von Phonak möglich. 
Telefon: 0711 - 51070335 
E-Mail: jan.fross@phonak.com


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Selbsthilfe
7. Juli 2016

Der Charity-Kunstkalender

Die Kalender-Initiative unterstützt die Hörgesundheit. Sie wurde initiiert von Sieglinde Wetterauer, Leiterin der Selbsthilfegruppe Cochlear Implant Neustadt – Pfalz – Bad Dürkheim, und Nicole Simon, bekannte Fotografie-Künstlerin aus Mannheim.


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Wissenschaft
27.06.2016

22. Friedberger Cochlea Implantat – und Hörsystem – Symposium

„Gutes Hören in Kindheit und Alter – fit werden und bleiben mit Hörimplantat“

Es war wieder einmal ein ungezwungenes interdisziplinäres Miteinander mit vielen interessanten und spannenden Vorträgen! Auch die Diskussionen kamen nicht zu kurz. Es blieb nach jedem Vortrag ausreichend Zeit um Fragen zu stellen, die immer zur Zufriedenheit beantwortet werden konnten.


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