Schnecke 93

Die Zukunft der Selbsthilfe 

 

Zielgenau im Grafenschloss

Die DCIG-Blogwerkstatt III fand in historischer Kulisse statt

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Cochlear Deutschland

Spitzensport und erfolgreiches Studium mit CI

 

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Med-el Deutschland

Hörtraining immer und überall

App sei Dank

CI-Tag 2016

Drei Landesregierungen demonstrieren Desinteresse an gelebter Inklusion

Selbsthilfegruppen dienen dem Informations- und Erfahrungsaustausch von Betroffenen und Angehörigen sowie der praktischen Lebenshilfe. Darüber hinaus vertreten SHGs die Belange der Mitglieder nach außen. Die Strukturen der Selbsthilfe stellen dabei eine Verbindung zwischen dem primären Laiensystem wie Familie und Freundeskreis und dem System professioneller Hilfen dar und werden in ihrer ergänzenden Funktion zunehmend anerkannt. Die gesundheitliche Selbsthilfe arbeitet zudem mit den gesetzlichen Krankenkassen zusammen. Was die Information über Selbsthilfe und die konkrete Vermittlung in Selbsthilfegruppen und -organisationen betrifft, werden Betroffene die Funktionen des Internets in Zukunft noch stärker nutzen. Die Neuen Medien können – richtig genutzt – die Erreichung neuer und bestehender Zielgruppen in der Selbsthilfe unterstützen und bisherige Selbsthilfestrukturen ergänzen. Der Gewinn der Neuen Medien für die überregionale Information von, für und über Selbsthilfegruppen gerade Hörgeschädigter ist unbestreitbar. Dies zeigt das Beispiel des aktuellen Youtube Videos der DCIG.

Weitere Themen in Schnecke Nr. 93 sind:
- Folter in Bayern? In Kinderheimen wird gegen UN-Konventionen verstoßen
- Runder Tisch – Initiative zur Sicherung der Qualität in der CI-Nachsorge
- Pro & Contra: Neubemessung des Grads der Behinderung
- MRT bei Cochlea Implantaten
- Ole Driever: Ein Tänzer tanzt auf den großen Bühnen der Welt
- CI-Tag 2016 – Ein Fotoalbum
- Die betriebliche Ausbildung von Menschen mit Sinnesbehinderungen

24. Februar 2016

Mentoren gesucht

Neben den klassischen Selbsthilfegruppen kann dies eine weitere Möglichkeit des persönlichen Austausches bieten, idealerweise auch über einen längeren Zeitraum.

1:1 Kontakt (1 Familie: 1 Mentor)
möglichst wohnortnah
Sich mal zum gemeinsamen Abendbrot zuhause treffen, in einem Café, ca. 3-4x im Jahr bzw. je nach Interesse und Bedarf

Die Kinder können den jungen Erwachsenen als Vorbild sehen - positive Identifikation („Der 'Große' hat ja auch ein CI wie ich“).
Die  Mentoren selbst  können ihre Erfahrung einbringen und bekommen eine positive Rückkopplung – Stärkung der Identität.
Die Eltern können Fragen loswerden, die ihre Kleinen noch nicht unbedingt beantworten können – Ermutigung der Eltern.

Ich selbst bin 25 Jahre alt, und trage ein CI (zuvor Hörgeräte) seitdem ich 9 Jahre alt bin. Letztes Jahr im September habe ich mich für ein zweites CI entschieden und lerne nun links das Hören neu. Zurzeit wohne ich in Lübeck und über Bekannte ist der Kontakt zu zwei Familien entstanden, mit denen ich jeweils in Kontakt stehe.

Ich würde die Verbindung zwischen den Familien und den Mentoren herstellen. Wer Interesse hat, als Mentor aktiv zu werden, kann unter  ci-mentor@gmx.de sich bei mir melden. Welche Familie gerne einen Mentor kennenlernen würde, kann sich ebenfalls unter der angegebenen Emailadresse melden. Bitte gebt in der Email euren Namen und die Postleitzahl eures  Wohnortes an. Über die Postleitzahl würde ich eine möglichst wohnortnahe Kontaktaufnahme ermöglichen. Über eure Emailadresse würde ich den ersten Kontakt zwischen Mentor und Familie erstellen, erst dann erfolgt der Austausch von Adressen und Telefonnummern im Detail.

Mit herzlichen Grüßen

Katja Steppke

Cochlear Deutschland

Spitzensport und erfolgreiches Studium mit Cochlea-Implantat (CI)

Alexander Bley erhält Cochlear Grame Clark Stipendium 2016

Med-el Deutschland

 

13. Juni 2016

CI-Tag 2016 Leipzig

Sprich mit mir“ – Fehlanzeige!

Drei Landesregierungen demonstrieren ihr Desinteresse an gelebter Inklusion

Drei Kultusminister waren eingeladen, am CI-Tag 2016 mit Hörgeschädigten über Inklusion in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu sprechen. Keiner erschien. Keiner schickte auch nur einen Vertreter ins Haus des Buches zu Leipzig. Allein die CDU-Landtagsabgeordnete Angela Gorr aus Halle vertrat „die Politik“ - und schlug sich umso wackerer.

„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun,“ zitierte Angela Gorr ihre eigene Homepage. Sie ist behindertenpolitische Sprecherin ihrer Partei in Sachsen-Anhalt und ermunterte die rund sechzig Teilnehmer des 8. Mitteldeutschen CI-Symposiums: „Versuchen Sie sich politisch einzumischen! Treten Sie Ihren Lokalpolitikern auf die Füße!“

Wo Inklusion - halbwegs - funktioniert, das hatte die vorangehende Diskussion eindringlich gezeigt, funktioniert sie wegen des bewundernswerten Engagements Einzelner; seien es Schulleiter, Lehrer oder, oft genug, Eltern, die manchmal sogar eigenhändig dafür sorgen, dass die Akustik in Klassenzimmern stimmt.

Barbara Gängler, die Geschäftsführerin des CIV Mitteldeutschland, berichtete von frustrierenden Bemühungen, im Internet handliche Informationen über Inklusionsmaßnahmen in den drei mitteldeutschen Bundesländern zu finden: zwei magere Seiten dazu fand sie in Sachsen und Sachsen-Anhalt, und „in Thüringen gibt’s nichts.“

Mangels offizieller Weiterbildungsmaßnahmen bietet der Cochlear Implant Verband Mitteldeutschland selbst Workshops für Lehrer an, um ihnen nahezubringen, was es bedeutet, wenn in ihren Klassen hörgeschädigte Kinder sitzen. Die Reaktion? Mager. Insbesondere „in Sachsen beißen wir auf Granit,“ so Barbara Gängler.

Aber alle drei Bundesländer haben Inklusion offiziell zu ihrer Politik erklärt. Was eigentlich bedeutet, wie der Pädagogik-Professor Dr. Andreas Hinz aus Halle erläuterte, nicht nur in der Bildungspolitik „radikal umzusteuern“. Wer Inklusion wirklich wolle, müsse „eine Schule für Alle“ einführen. Katharina Kubitz vom Berufsbildungswerk Leipzig regte an, MIT Hörgeschädigten und anderen Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu reden, statt ÜBER sie: auch das wäre gelebte Inklusion.

Die Bildungsverantwortlichen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hätten dazu am 11. Juni eine große Chance gehabt. Eltern und ehemalige Schülerinnen schilderten im Haus des Buches eindrucksvoll, wie sie Inklusion im Alltag erlebt oder – öfter – eben nicht erlebt haben. Selten wird so offen und konstruktiv diskutiert wie an diesem CI-Tag in Leipzig. Die zuständigen Ministerien haben eine große Chance mutwillig verpasst. (uk)

 

Video

Der Film zeigt, was Damian Breu bei der 5. DCIG-Fachtagung erlebt hat.

 
Selbsthilfe
29. September 2016

2. Hörtag des Uniklinik-Hörzentrums Düsseldorf mit Kinderfest

Am 3. September 2016 fand der 2. Hörtag des Hörzentrums der HNO-Univ.-Klinik in Düsseldorf statt. Gleichzeitig fand auch ein Kinderfest statt. 


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Selbsthilfe
19. September 2016

Neues Internetportal Netzwerk Hören informiert Menschen mit Hörschädigung

Urlaub im Saarland und medizinische Versorgung stehen dabei im Vordergrund


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Wissenschaft
6. September 2016

Ein zweiter Hörtest für Kleinkinder wird obligatorisch

Das neue Hören – Wo stehen wir heute? - XVIII. Hannoverscher Cochlea Implantat Kongress 2. und 3. September 2016


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Reha Nachsorge
03. August 2016

Hörtraining mit CI-Trägern 

Fortbildungsreihe hören compact des Comprehensive Hearing Centers (CHC) Würzburg

 


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Selbsthilfe
7. Juli 2016

Der Charity-Kunstkalender

Die Kalender-Initiative unterstützt die Hörgesundheit. Sie wurde initiiert von Sieglinde Wetterauer, Leiterin der Selbsthilfegruppe Cochlear Implant Neustadt – Pfalz – Bad Dürkheim, und Nicole Simon, bekannte Fotografie-Künstlerin aus Mannheim.


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Wissenschaft
27.06.2016

22. Friedberger Cochlea Implantat – und Hörsystem – Symposium

„Gutes Hören in Kindheit und Alter – fit werden und bleiben mit Hörimplantat“

Es war wieder einmal ein ungezwungenes interdisziplinäres Miteinander mit vielen interessanten und spannenden Vorträgen! Auch die Diskussionen kamen nicht zu kurz. Es blieb nach jedem Vortrag ausreichend Zeit um Fragen zu stellen, die immer zur Zufriedenheit beantwortet werden konnten.


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