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Ausgabe 113

Inhaltsverzeichnis

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21. September 2021

PRESSEMITTEILUNG

Schnecke 113: Gute Aussichten – Erwachsenwerden mit CI

Hörgeschädigte Jugendliche sollten bei der Berufswahl weniger ihre Hörbeeinträchtigung als ihre Fähigkeiten in den Vordergrund stellen. Wenn die Berufswahl zu einem passt, stehen die Chancen ganz gut, das zu werden, was man gerne möchte – auch mit Hörschädigung.

Senden, September 2021: Ab den 1990ern wurden zunehmend taube Kinder mit Cochlea-Implantaten (CI) versorgt. Sie gehören zur ersten Generation, die mit einem CI erwachsen wurden. Ohne CI wäre ihr Leben wohl anders verlaufen. Einige von ihnen berichten in der neuen Ausgabe der Schnecke von ihrem Weg in die Ausbildung und ins Studium.

Dank des Neugeborenen-Hörscreenings können Hörschädigungen heute sehr früh festgestellt werden und so findet in der Regel auch die CI-Versorgung in einem frühen Alter statt. Doch verbessert das CI die schulischen und beruflichen Möglichkeiten der Implantierten? Die Auswertung schulischer Daten zeigt in höheren Bildungsabschlüssen Unterschiede zwischen gleichaltrigen Normalhörenden und CI-Trägern. Momentan sind CI-Träger in Berufen, die höhere Schulabschlüsse verlangen, noch unterrepräsentiert. Dies könnte sich künftig ändern. Denn ein entscheidender Faktor ist das Implantationsalter. Die frühzeitige Diagnostik verbessert die Chancen für eine gute Schulbildung und damit den weiteren Berufsweg.

Auch Freunde und Familie, Ansprechpartner in CI-Zentren und Kliniken sowie der Integrationsfachdienst können hörgeschädigte Jugendliche auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben – ob nun bei Anträgen, Bescheinigungen, dem Ausbildungsplatz oder Berufswunsch – tatkräftig beraten.

Welche Möglichkeiten es gibt, wie Kinder und Jugendliche in ihrer Identitätsentwicklung gestärkt werden können und warum das so wichtig ist, erfahren Sie in der aktuellen Schnecke.

 Weitere Themen in Schnecke Nr. 113 sind:

  • Optisches CI: Klinische Studien für 2025 anvisiert
  • 25 Jahre bilaterale Versorgung: Mit dem Zweiten hört man besser
  • Gehörlosengeld: Wo gibt es das und wer hat Anspruch darauf?
  • Neuer Vorstand bei der BBCIG
  • Ausgezeichnet: Dolmetscher für einfache Sprache
    Zusatztechnik in der Schule: Am individuellen Bedarf orientiert
    Erfahrungsbericht: Marie liebt die Musik
  • CI-Prozessor-Upgrade: Vorteile nicht immer sprachaudiometrisch messbar
    Erfahrungsbericht: Reiten mit CI

Redaktion Schnecke/Schnecke-Online gGmbH
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Redaktioneller Hinweis

Die Fachzeitschrift Schnecke wird seit 1989 von der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft DCIG – www.dcig.de – herausgegeben. Die Zeitschrift informiert Leser im deutschsprachigen Raum über die Themen Cochlea-Implantat (CI), Schwerhörigkeit, Taubheit, Tinnitus, Hörgeräte und Hör-Hilfsmittel. Fachbeiträge und Erfahrungsberichte von Betroffenen vermitteln tiefe Einblicke in die Problematik von Hörschädigungen und in ihre Bewältigung. Zugleich bietet die Zeitschrift ihren Lesern ein Forum und vielfältige Kontaktmöglichkeiten. Die Schnecke erscheint viermal jährlich mit einer aktuellen Auflage von 5.500 Exemplaren.

 


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