Ausgabe 116

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24. Juni 2022

Schnecke 116: Weg mit dem Hörstress

In Corona-Zeiten ist das Hörbewusstsein gestiegen, viele Menschen haben bei sich Probleme mit dem Hören und Verstehen bemerkt und damit auch einen Verlust an Lebensqualität. Denn gut zu hören ist die Grundlage für soziale Interaktion, ob im Beruf oder Privat. Schnecke 116 zeigt Wege aus dem Hörstress.

Wo setze ich mich am besten hin? Wo bekomme ich von Gesprächen am meisten mit? Und wie schaffe ich es, dass niemand merkt, dass ich schlecht höre und verstehe? Diese und andere Hör- und Kommunikationstaktiken sind vielen Hörgeschädigten bekannt und werden oft unbewusst angewandt. Die Kommunikationstrainerin Viola Dingler berichtet von den Herausforderungen, die eine Hörschädigung beim Hören und Nicht-Verstehen mit sich bringt und welche Strategien helfen können. Dabei zeigt sich, dass ein selbstbewusster Umgang mit der Hörbeeinträchtigung maßgeblich dazu beiträgt, dass Kommunikation gelingt. Auch im Arbeitsleben ist ein offener Umgang mit der Hörschädigung von zentraler Bedeutung. Der Diplom-Psychologe Oliver Rien berichtet, welche Faktoren die Zusammenarbeit von gut Hörenden sowie Früh- und Spätertaubten beeinflussen und erschweren können. Durch eine Hörminderung kann es aber auch passieren, dass der Job nicht mehr passt und eine Umschulung notwendig wird – Jana Verheyen erzählt von ihrem steinigen Weg. Obwohl Hörgeschädigte genauso leistungs- und belastungsfähig sind wie Normalhörende, können die Auswirkungen des Hörverlustes die berufliche Teilhabe hemmen. Zum Thema Barrierefreie Kommunikation weiß Sven Niklas von der Bundesfachstelle Barrierefreiheit mehr. Und wie ein gemischt hörendes Paar kommuniziert und seinen Alltag organisiert, lesen Sie ebenfalls in der aktuellen Schnecke.

Weitere Themen in Schnecke Nr. 116 sind:

  • Deaflympics – die wichtigste Sportveranstaltung für Gehörlose
  • Sport verbindet – in jeglicher Hinsicht
  • Seminar: CI-Zertifizierung und CI-Register
  • Seltene Krankheit führte zur Schwerhörigkeit
  • Neuer DGA-Präsident: Telemedizin in der Nachsorge wird wichtiger
  • Was Parteien im Bundestag zur Inklusion von Hörgeschädigten sagen
  • Einladung zur DCIG-Generalversammlung 2022
  • DCIG bei den Inklusionstagen 2022
  • Stimmliche Emotionen bei CI-Trägern vermindert
  • Clara – ein (fast) normales Leben

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Redaktioneller Hinweis

Die Fachzeitschrift Schnecke wird seit 1989 von der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft DCIG – www.dcig.de – herausgegeben. Die Zeitschrift informiert Leser im deutschsprachigen Raum über die Themen Cochlea-Implantat (CI), Schwerhörigkeit, Taubheit, Tinnitus, Hörgeräte und Hör-Hilfsmittel. Fachbeiträge und Erfahrungsberichte von Betroffenen vermitteln tiefe Einblicke in die Problematik von Hörschädigungen und in ihre Bewältigung. Zugleich bietet die Zeitschrift ihren Lesern ein Forum und vielfältige Kontaktmöglichkeiten. Die Schnecke erscheint viermal jährlich mit einer aktuellen Auflage von 5.500 Exemplaren.


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