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Ausgabe 81

  • Was können Patienten von einer CI-Rehabilitation erwarten? Wie aus Kratzen Hören wurde
  • Rehabilitation nach Cochlea-Implantatation
  • Leiborientierte Musiktherapie
  • Herausforderungen einer CI-Akustikerin
  • Sehr frühe Versorgung mit CIs
  • Cochlea-Implantat, Fluch oder Segen?
  • Das Cogan-I-Syndrom
  • Wenn Kalkkristalle die Balance stören
  • Lagerungsschwindel –wenn sich alles dreht
  • Unser Gehirn verknüpft Gesicht und Stimme
  • Was tut der Hörgeräteakustiker
  • Jugendliche testen Flughafen München auf Inklusion und Barrierefreiheit
  • Mozart klingt gelb
  • Welche Einflüsse hat die CI-Selbsthilfe auf das Arzt-/Therapeuten-/Audiologen-Patinenverhältnis?

 

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12.09.2013

Rehabilitation mit Cochlea-Implantat und Hörgerät

Moderne Technik kann vielen Menschen mit Hörminderung zu einem deutlichen Plus an Kommunikationsfähigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe verhelfen. Doch um die hohe Qualität der Rehabilitation langfristig zu wahren und weiterzuentwickeln, ist es unabdingbar, dass Ärzte und Audiologen, Therapeuten und Hörgeräteakustiker sowie Verbände und Betroffene Hand in Hand zusammenarbeiten.

"Alle ziehen an einem Strang!" – so lautet dann auch das Motto der 81. Ausgabe der Schnecke. Die führende deutschsprachige Fachzeitschrift zum Leben mit Cochlea-Implantat (CI) und Hörgerät widmet sich darin den großen Herausforderungen zukünftiger Hörgeschädigten-Rehabilitation.

Sich in großen Räumen wieder sicher fühlen; wieder aktiv an Konferenzen teilnehmen können; sich überhaupt wieder unter Menschen trauen… – die Ziele, die Hörgeschädigte mit einer Rehabilitation mittels Cochlea-Implantat bzw. Hörgerät verbinden, sind durchaus verschieden. In jedem Fall geht es jedoch darum, das erreichte Hörvermögen bestmöglich im eigenen Alltag einzusetzen, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

Die 81. Ausgabe der Schnecke beleuchtet vielfältige Bereiche der Rehabilitation von Hörgeschädigten – in der bewährten Mischung aus Fachbeiträgen und Erfahrungsberichten.

So werden beispielsweise psychosoziale Aspekte der Hörrehabilitation, Konzepte zur Musiktherapie oder Kriterien für eine sehr frühe CI-Versorgung hörgeschädigter Kleinstkinder betrachtet.

Einblicke gibt es sowohl in die Arbeitsweise spezialisierter CI-Rehabilitationszentren als auch in die von Hörgeräteakustikern mit Fortbildung zum CI-Akustiker. Am Beispiel des 6-jährigen Paul wird der Erfolg einer einseitigen CI-Versorgung bei Normalhörigkeit des anderen Ohres dargestellt. Führende Hörimplantat- und Hörgeräte-Hersteller bringen ihre Sicht auf das Thema Rehabilitation ein. Und man erfährt, warum sich eine CI-Versorgung und die Verwendung von Gebärdensprache keinesfalls gegenseitig ausschließen.

Konsens der Beiträge ist immer wieder: Die zukünftigen Herausforderungen der Rehabilitation mit CI und Hörgerät können nur gemeinsam gemeistert werden.

Fachleute aus Medizin und Technik, Logopädie, Sozialpädagogik, Hörakustik, Musiktherapie und Psychologie sowie Verbände und Organisationen der Selbsthilfe müssen dabei eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Ein weiteres wichtiges Forum für diesen alle Bereiche umfassenden Austausch war das Opens external link in new windowSymposium zur CI-Rehabilitation, das die Deutsche Cochlear Implant Gesellschaft e.V. (DCIG) gemeinsam mit dem Cochlear Implant Verband Mitteldeutschland e.V. (CIVM) am 16. und 17. November 2013 in Leipzig veranstaltete.

 

Pressetext: martin.schaarschmidt@berlin.de

 


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