Ausgabe 86

  • Editorial
  • Tango Argentino auch mit CI: Spannung und Erotik pur
  • Potenziale durch Kunst und Kunsttherapie
  • CI und Sport – eine gute Kombination
  • Das Herz muss brennen – Interview von und mit Titus Dittmann
  • Rundum versorgt (bilaterale Versorgung an der Uniklinik Marburg)
  • Grenzen sind realtiv
  • CI-Versorgung bei älteren Menschen steigt stetig
  • Einblick in die Welt des Hörens
  • Die Zukunft der Nachsorge von CI-Patienten
  • "Hört Euch alles an, nur nicht Euren Tinnitus"
  • Tinnitus nach Cochlea-Implantation
  • Musik in meinen Ohren – Interview
  • Leben mit CI im Schulumfeld
  • Wie sehen hörgeschädigte Schüler die Hilfe des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes?
  • Unterstützung bei der Schulischen Inklusion
  • NRW SelbsthilfePreis geht an CIV-NRW
  • Tübingen ist CI-Tag-Sieger: Görsdorf las am UKT
  • Selbsthilfe – eine starke Säule im Gesundheitssystem
    (u.v.a)

Wenn Sie die gesamte Ausgabe lesen wollen, klicken Sie bitte auf das Titelbild. Diese und weitere Ausgaben können Sie hier bestellen. 

  

05.12.2014

Kunst, Sport und Hobbys: Trotz und gerade wegen der Hörbehinderung

Müssen Menschen mit Hörschädigung auf eine aktive Freizeitgestaltung, auf sportliche Erfolge, auf Freude beim Tanzen und Musizieren oder auf künstlerische Betätigung verzichten? – Ganz im Gegenteil, haben wir bei unseren Recherchen für diese Ausgabe herausgefunden!

Unsern dem Titelthema unserer aktuellen Ausgabe „Kunst, Sport und Hobbys: Trotz oder gerade wegen der Hörbehinderung“ stellen wir hörgeschädigte Menschen vor, die unterschiedlichen Freizeitaktivitäten nachgehen oder ihr Hobby sogar zum Beruf gemacht haben. 

Zum Beispiel Jörg Thomas (51), der von Geburt an hörgeschädigt ist und trotzdem argentinischen Tango unterrichtet. Die Schwimmerin Miriam Sengstake (13), die bei der Deutschen Gehörlosenmeisterschaft einen Titel errungen hat. Als Fechter besucht CI-Träger Jonas Enzmann (14) ein Sport-Gymnasium und feiert Erfolge. Der hörgeschädigte Gitarrist Mischa Gohlke (33) bietet in einem Projekt Musikunterricht für Menschen mit Hörbehinderung an. Und Ski-Weltmeister Max Pähler bereitet sich derzeit auf die Deaflympics 2015 vor.

Ihnen allen und einer Reihe weiterer Menschen begegnet man beim Lesen unserer aktuellen Ausgabe. Gemeinsam ist den Porträtierten, dass sie trotz oder gerade wegen ihrer Hörbehinderung Freude an sportlicher oder auch künstlerischer Betätigung haben und ihre Freizeit aktiv verbringen. Erfolgreiche Leistungssportler oder Musiker kommen dabei ebenso zu Wort wie leidenschaftliche Hobby-Läufer, Radfahrer oder Kreative. 

Betrachtet werden soziale Aspekte und Vorteile dieser Aktivitäten – etwa die Chance zum regelmäßigen Kontakt mit Nicht-Hörgeschädigten. Potenziale von Kunst und Kunsttherapie werden thematisiert u.v.m. – Vielfältige Nachahmung wird dabei unbedingt empfohlen: „Mögen die Fechter, Künstler, Marathonläufer, Radfahrer, Schwimmer, Skateboarder, Skifahrer und Tänzer den einen oder anderen Leser motivieren, es ihnen gleich zu tun – im Sinne von ‚Yes, you can!‘“, schreibt Chefredakteurin Hanna Hermann im Editorial.

Darüber hinaus widmet sich die die Ausgabe 86 unserer Fachzeitschrift einer Reihe weiterer interessanter Themen. So berichten hörgeschädigte Schüler über ihre Erfahrungen mit dem Mobilen Sonderpädagogischen Dienst, der sie beim Lernen in allgemeinen Bildungseinrichtungen unterstützt. Die immer größere Zahl älterer Menschen mit CI ist ebenso Thema wie ein richtungsweisendes Konzept der Frühförderung an der Elbschule in Hamburg.

Nicht zuletzt feiern wir in einem Sonderteil das 25-jährige Jubiläum. Viele Wegbegleiter, Freunde, Partner und Förderer gratulieren zum Erfolg der Schnecke, die 1989 in der CI-Selbsthilfe entstand und sich längst als zentrales Medium für alle Menschen mit Hörminderung, für deren Angehörige, für Fachleute und für allgemein am Hören Interessierte etabliert hat.

 


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