09.03.2015

Autofahren im Alter – sicherer mit Hörgeräten

Auch für ältere Menschen sind Mobilität und Unabhängigkeit wichtige Aspekte des täglichen Lebens. Dabei sind sie häufig auf das eigene Auto angewiesen. Der Ausgleich der eingeschränkten Sehkraft durch eine Brille ist für die meisten selbstverständlich. Nicht so das Tragen von Hörgeräten. Doch auch das Hörvermögen nimmt in der Regel mit zunehmendem Alter ab.

Schwerhörige können Warnsignale wie Martinshorn, Hupe oder Fahrradklingel wesentlich schlechter hören und lokalisieren. Das führt nicht selten zu Unsicherheit im Straßenverkehr. Neue Hörgeräte wie das Siemens Pure und das Siemens Carat sollen nicht nur die Wahrnehmung aller wichtigen Verkehrsgeräusche ermöglichen, sondern auch die Unterhaltung mit den Beifahrern ermöglichen.

Die Hörgeräte tauschen erstmals auch Audio-Signale – also das, was die eingebauten Mikrofone hören – untereinander aus. Bei einer beidohrigen Anpassung können sie so Prozesse des natürlichen Hörens nachahmen. Dadurch sollen beim Autofahren vollautomatisch unwichtige Stör- und Nebengeräusche gedämpft werden. Warnsignale bleiben jedoch weiterhin gut hör- und lokalisierbar. Gleichzeitig soll sich der Hörgeräte-Träger, ohne sich zusätzlich übermäßig konzentrieren zu müssen, problemlos mit dem Beifahrer und Fahrgästen auf den Rücksitzen unterhalten können, so der Hersteller.

Die automatische Spracherkennung fokussiert die Mikrofone auf einen Sprecher, auch wenn dieser von der Seite oder von hinten spricht. Der Austausch der Audiosignale zwischen den beiden Hörgeräten bewirkt dabei, dass beispielsweise das vom Beifahrer Gesprochene und primär im rechten Ohr Hörbare auch am linke Ohr ankommt. Und mit zwei Ohren hört man bekanntlich besser. Die neuen Siemens Hörgeräte Pure- und Carat sind jetzt bei Hörgeräte-Akustikern erhältlich.

Weitere Informationen unter https://www.siemens.de/hoergeraete

 

Anm. der Redaktion zum Thema Fahrtüchtigkeit im Alter

Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehhrssicherheitsrats (DVR) kam zu dem Ergebnis, dass es jeder zweite Autofahrer sinnvoll findet, ab einem bestimmten Alter die Fitness am Steuer prüfen zu lassen. Erstaunlicherweise sinkt jedoch die Akzeptanz für solche Tests ausgerechnet bei jener Gruppe, die sich eigentlich solchen Tests unterziehen sollte. So war die Mehrheit der Befragten (78 Prozent) über 65 Jahren der Auffassung, dass ein solcher Fitnesscheck erst dann notwendig sei, wenn der Fahrer selbst bemerkt, dass seine Konzentrationsfähigkeit und Sicherheit am Steuer nachlässt. Problematisch ist das deshalb, weil das Unfallrisiko mit zunehmendem Alter steigt.

Weitere Informationen in dem Beitrag "Mit dem Alter steigt die Selbstüberschätzung"


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