14.01.2015

Freund statt fremd – inklusives Ferienprojekt des SCIC Dresden

Unter diesem Motto begegneten sich normal hörende und mit einem Cochlea-Implantat versorgte Kinder im Alter von 8-13 Jahren im Colditzer Schloss, um sich für eine Woche auf den Weg zu machen, ihr künstlerisches, artistisches oder auch komisches Ich zu entdecken.

Die zeitlich engmaschige und doch dehnbare Ferienwoche begann täglich mit aktivierenden Leibesübungen – neudeutsch: Warm Up – um den Tag frisch und munter anzugehen. Im Anschluss begann die kreative Arbeit in dem von den Kindern gewählten Workshop-Themen Kunst, Artistik und Clownerie, um ihr großes Potenzial zu schulen.

In der Kunst bewiesen sie handwerkliches Geschick mit Styropor, Schere, Kleber, Pinsel sowie einer großen Portion Fantasie, um farbenprächtige, lebensgroße Figuren zu erschaffen und lebendig werden zu lassen.

Die Artistik forderte sie in körperlicher Geschicklichkeit, Gleichgewichts- und Koordinationsfähigkeit, gegenseitigem Vertrauen und einer großen Prise Schwindelfreiheit und Mut, um pyramidenförmige Kunststücke in die Höhe zu bauen.

In der Clownerie sorgte Gelächter, mimische und gestische Theaterakrobatik dafür, elegante, scharmante Kinderclowns mit reichlich Witz und Herz entstehen zu lassen.  Zum Ausklang des Tages folgten eine rätselhafte Nachtwanderung, ein zauberhafter Märchenabend und eine erquickende Zirkusparty. Der Colditzer Markplatz war am Ende der lehrreichen Woche der Ort des Geschehens, um die jungen Künstler im Rampenlicht zu sehen.

Tanzende bunte Figuren, hohe komplexe Menschenpyramiden die den Zuschauer in Atemnot versetzen und Clowns, die dem Publikum vor lachenden Tränen Taschentüchern reichten.

Das SCIC Dresden dankt der guten Zusammenarbeit mit Anne Buntemann und ihrem Team von der "Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachen (LKJ)", der DJH Schloss Colditz für Verpflegung und Unterkunft sowie der Stadt Colditz und dem Publikum.

 

Text: Maria Kirschstein (SCIC Dresden)

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